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Die Hanauer Studentin Manuela Felicitas Müller absolvierte innerhalb ihres Studiums 2008 im Slum Mukuru in Nairobi im Upendo Rescue Centre ein Praktikum. Von dort berichtete sie ihrer Familie über die Problemstellung des Centers:


Problematik

Kinder bestimmter sozialer Gruppen können in Kenia keine öffentlichen (oder sogar private) Schulen besuchen

– Schuluniform als Pflicht für Schulbesuch
– kaum öffentliche Schulen in Slumgegenden

Grundlegende Bildung und Betreuung eben dieser Kinder ist wichtig um die Spirale der Armut zu beenden.

Nicht-Formale Schulen ermöglichen grundlegende Bildung, ohne sich an staatliche Regeln halten zu müssen

Nicht-Formalen Schulen fehlt oft die Finanzierung und sie sind völlig auf Spenden und freiwillige Mitarbeit angewiesen


Upendo Rescue Centre

Im Jahr 2001 wurde das „Upendo Rescue Centre“ im Slum Mukuru in Nairobi (Kenia) gegründet.

Die Ziele der Organisation war
- die Bereitstellung einer kostenlosen und bedingungslosen Grundschulerziehung für 150 Waise und unterprivilegierte Kinder
- die Bereitstellung eines Mittagessens und sauberen Wassers für die Kinder
- die Sicherung einer Grund-Gesundheitsvorsorge (medizinischer Check-up, Kleidung)
- die Stärkung der Kinder, damit sie nicht antisozialen Verhaltensmuster annehmen
- die Erziehung der Kinder und ihrer Betreuer in Bezug auf gesundheitliche Aspekte wie HIV/AIDS, Familienplanung und Hygiene



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Drängendste Probleme

- Geldmittel für
Nahrungsmittel
Wasser
Strom
und Medikamente

- Bau
einer Schulküche
einer Toilettenanlage mit Wasserspülung
und der Neubau zweier Klassenräume
Beschaffung von Unterrichtsmaterial wie Bücher, Schreibhefte, Bleistifte, Kreide
Einzäunung des Geländes, zum Schutz vor Tieren (Ziegen, Hunde usw) und Unbefugte
Kleider und Schuhe
Elektrifizierung der Klassenräume

Diese Schilderungen und die dazu gehörenden Bilder führten dazu, dass die Mitarbeiter/innen des Staatlichen Schulamtes in Hanau beschlossen, über den Erlös einer Kuchentheke Hilfe zu leisten. Dem schloss sich zu Weihnachten der Verzicht auf den Austausch von Geschenken an, anstatt dessen spendierten sie die eingesparten Gelder für Upendo. Gleichzeitig verzichteten die Mitarbeiter/innen auf die üblichen Geburtstagsblumen. Zusätzliche Aktionen führten dazu, dass mittlerweile finanziert werden konnten:

- der Bau von fünf Klassenräumen samt Inneneinrichtung
- die Zementierung der Fußböden aller Klassenräume
- die Schaffung von Lichtschleusen in allen Räumen
- die Anschaffung von Unterrichtsmaterial für alle Jahrgänge
- der Bau einer Schulküche samt Anschaffung der Kochgeräte
- der Bau einer Toilettenanlage samt Anschluss an die öffentliche Abwasseranlage
- der Anschluss an das städtische Trinkwassernetz samt Wassertanks

Zu Zeit wird in der Nähe der Schule eine Wohnung für die ehrenamtlichen Lehrkräfte gesucht und dann finanziert.

Das Engagement zeigt erste Früchte:
- mittlerweile werden über 230 Kinder in dem Center betreut
- das Center wurde von der Staatsverwaltung als „gute Schule“ eingestuft
- die Lehrkräfte nehmen vermehrt an Fortbildungen teil
- die ersten 23 Abgänger nehmen an den landesweiten Abschlussprüfungen teil.



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