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Erfolgreiches Fundraising zu Gunsten Projekt Upendo e.V.

18.08.2018 - Am 16. August 2018 versammelten sich wieder viele Mitarbeiter des Staatlichen Schulamtes in Hanau um bei Original Thüringer Rostbratwurst, Nürnberger Bratwürstl oder Hainburger Rindswurst und vielen leckeren Salaten die Mittagszeit gemeinsam zu verbringen.

Wie in den letzten Jahren schon hatte der ehemalige Schulamtsdirektor Thomas Müller seinen Grill aufgebaut, fleißige Hände auf dem Parkplatz Stehtische und ein Salatbüffet eingerichtet. 13 verschiedene und sehr schmackhafte Salate waren von Mitarbeiter*innen gezaubert worden. Das mittägliche Miteinander trug nicht nur zu einer entspannten Mittagspause bei bestem Sommerwetter bei.Der Verein Projekt Upendo e.V. konnte sich dabei zum Schluss über eine Gesamtspende in Höhe von 410 Euro freuen.„Wir werden damit wieder viel Gutes tun können“, freut sich Philipp Spielmann, der das Geld verwaltet.

Schon am 13. Juni 2018 hatte im Staatlichen Schulamt in Hanau eine Kuchentheke einen Erlös von 395 Euro erbracht. „Wir sind allen, die sich hier engagieren, sehr dankbar“ sagte Thomas Müller im Gespräch mit der Personalratsvorsitzenden des Amtes, Alexandra Flach, die diese Veranstaltung intensiv begleitet. Und der nächste Termin steht schon fest: „Am 31.10.18 werden wir wieder die Mitarbeiter*innen des Staatlichen Schulamtes zu einer reichhaltigen Suppentheke einladen“.



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Projekt Upendo e.V. unterstützt andere Organisationen

07.07.2018 - „Wir freuen uns, dass wir nun anderen Projekte helfen können“, sagte der Vorsitzende Thomas Müller von Projekt Upendo e.V. auf der diesjährigen Mitgliederversammlung.

Die Situation im UpendoRescue Center in Nairobi sei mittlerweile durch weitere Sponsoren soweit gesichert, dass eine fortwährende Unterstützung durch den Verein derzeit nicht notwendig sei. „Es gibt noch Aufgaben, die wir finanzieren, wie z.B. die Abschlussprüfungen und die Vermittlung von Patenschaften, aber die ursprüngliche Aufgabenstellung scheint abgeschlossen“, so Müller. Er empfahl, die Situation in Nairobi im Auge zu behalten, um eventuell Hilfestellung geben zu können. Jedoch sei das Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ wohl zumindest vorläufig erfüllt. Es sei daher zu überlegen, ob man nicht satzungsgemäß die vorhandenen Spendengelder gezielt anderen kleineren Hilfsprojekten zukommen lasse. Diesem Vorschlag folgte die Mitgliederversammlung einmütig und legte fest, dass vier Projekte, sich insbesondere um die Förderung von Mädchen und jungen Frauen kümmern, zu unterstützen.

Diese Projekte wurden mit je 1000 Euro bedacht:

FURAHA e.V. (www.furaha-ev.de) tätig in Kenia und Indien

Kathrin Rohde-Stiftung AMPO (www.katrin-rohde-stiftung.de) tätig in Burkina Faso

Nima e.V. (www.nima-ev.de) tätig Ghana

NIYA SEVA e.V. (www.nityaseva.eu) tätig in Bhopal (Indien)



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Abschluss im UpendoRescue Center, was dann?

14.06.2018 - Seit 2010 können im Upendo Rescue Center Schüler an der staatlichen Abschlussprüfung der Grundschule nach der 8. Klasse teilnehmen. Das URC hat die Anerkennung als Prüfungszentrum für Kenya Certificate of Primary Education.
Jedes Jahr Ende Oktober nehmen ca 20-25 Schüler an der Prüfung teil. Sie sind ca. 12-15 Jahre alt, je nach der persönlichen Lebensgeschichte.

Welche Möglichkeiten haben die Absolventen nach dieser Prüfung?

1. Besuch der weiterführenden Schule (für 4 Jahre, was im Idealfall zum Abiturührt)
2. Ausbildung in einem College (1-4 Jahre, je nach angestrebtem Beruf)
3. Praktisches Anlernen in einem Betrieb oder Ladengeschäft und Aushilfstätigkeiten
4. Selbständig arbeiten: Verkaufstätigkeiten auf der Straße (Obst, Kekse, Wasser, Snacks etc)

Die gesetzliche und soziale Lage in Kenia ist weiterhin nicht optimal für Jugendliche, insbesondere für Kinder aus verarmten Familien, Waisen und Kinder von alleinerziehenden jungen Müttern:

Kinder unter 18 Jahren dürfen nicht arbeiten. Dies ist zum Schutz vor Kinderarbeit gedacht. Dies setzt Jugendliche, die Option 3 oder 4 "wählen", oft der Willkür der Polizei aus, oder führt zu schlechter Bezahlung, wenn sie einen Aushilfsjob annehmen. Sozialversicherungspflichtig sind solche Jobs konsequenterweise nicht.

Die weiterführende Schule ist seit Januar 2018 per Gesetz gratis. Dies ist ein großer Schritt und bedeutet in der Realität, dass aus dem staatlichen Haushalt nun alle Schüler an weiterführenden staatlichen Schulen finanziell unterstützt werden. Dies hat auch Patenschafts-Budget von Projekt Upendoin 2018 um knapp 50% entlastet.

Dies bedeutet allerdings nicht, dass landesweit alle Schüler tatsächlich in die weiterführende Schule gehen können.

Erstens gibt es nicht genug staatliche Tagesschulen, so dass viele Jugendliche keinen Platz bekommen, und in private Tagesschulen ausweichen müssen (Kosten pro Jahr ca 350 Euro, im ersten Jahr plus 80 Euro für die Schuluniform).

Außerdem fallen im Internat Gebühren an, die über den Unterricht hinausgehen, und die Betreuung, Unterkunft und Nahrung abdecken (ca. 300 Euro pro Jahr, im ersten Jahr plus 200 Euro für Schuluniform, Matratze, Bettzeug etc).

Die (Pflege-)Eltern und Lehrer am Upendo Rescue Center versuchen, diese Schwierigkeiten zu überwinden, lokal Kontakte zu knüpfen, Arbeits- und Ausbildungsstellen zu identifizieren und Geld zu sammeln. Sie sind allerdings für die großen Ausgaben an Paten angewiesen.

Wie hat hier Projekt Upendo e.V. gewirkt?

Durch die Unterstützung von Projekt Upendo e.V. wurde vor Ort viel geleistet und Patenschaften an individuelle Schüler gegeben.

Was wurde aus ihnen / wie weit sind sie?

Moses wurde aus Norwegen unterstützt, und wurde nach dem Abitur als Automechaniker praktisch angelernt. Er ist nun finanziell selbständig, kann ein Zimmer mieten und hat ein gutes Auskommen.

Gladys wurde über Projekt Upendo e.V. bis zum Abitur unterstützt und studiert jetzt Sozialwissenschaften.

Der Kontakt mit Obiero brach nach dem Abitur leider ab.

Daniel studiert nun VWL, Hellen Lehramt und Quinter arbeitet in Mombasa als Kellnerin in einem Restaurant. Alle drei wurden aus Hanau unterstützt, und ein Pate unterstützt Hellens Studium über Projekt Upendo e.V..
Drei andere Mädchen aus demselben Grundschuljahrgang konnten aus finanziellen Gründen nicht auf die weiterführende Schule und wurden in einem katholischen College als Näherinnen ausgebildet, was ihnen zu Anstellungen in Fabriken verhalf.

Shirlyne war 2017 die Jahrgangsbeste und besucht nun die weiterführende Schule. Sie wird durch einen Unterstützer aus NRW über Projekt Upendo gefördert. Sie lebt mit ihrer Tante, da ihre eigene Mutter starb. Die Tante selber ging nie auf eine weiterführende Schule, und verdient Geld als Straßenverkäuferin.

Linnet wuchs ohne Eltern auf und lebte als Grundschülerin teilweise in Upendo. Sie wurde während der weiterführenden Schule (2012-2015) erst aus Brasilien unterstützt, dann aus Hanau. Nach ihrem Abitur verhalf Manuela ihr zu einer Aushilfsanstellung in einem Krankenhaus.
Da Linnet gerne als Krankenschwester arbeiten möchte, hat sie sich für das staatliche Medical College beworben. Im Juli 2017 hat sie mit der Ausbildung angefangen, bei der sie Paten aus Hessen durch Projekt Upendo e.V. unterstützen.

Clare ist eins der eher schüchternen Mädchen. Wir können uns oft nicht ausmalen, was in ihr vorgeht. Sie ist nun in der 9. Klasse auf der weiterführenden Schule.

Weiterhin arbeiten wir daran, Kenianer vor Ort als Paten zu begeistern. Lydia hat eine kenyanische Patin gefunden und ist nun im 12. Schuljahr. Der Kontakt wurde über Projekt Upendo vermittelt.

Danke der jahrelangen Unterstützung von Projekt Upendo e.V. ist das UpendoRescue Center nun wesentlich besser ausgestattet, mit Büchern, Küche, Klassenräumen und Schlafsälen!

Herzlichen Dank! Auch im Namen der Eltern, Kinder und jungen Erwachsenen, und vom Team hier in Nairobi.



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Lehrerausbildung unterstützt

27.11.2017 - Drei Frauen, die im Upendo Rescue Center im Slum Mukuru (Nairobi) sich bisher ohne eigene Ausbildung um die Schulbildung der dort betreuten Kinder gekümmert haben, machen sich auf den Weg, eine pädagogische Ausbildung zu erhalten. „Drei Jahre dauert diese Ausbildung, die die Frauen an Abenden und Wochenenden machen“ berichtet der Vorsitzende von „Projekt Upendo e.V.“, Thomas Müller in Hanau. Damit die selbst im Slum lebenden Frauen die Ausbildung ohne finanzielle Probleme angehen können, wird der Hanauer Verein die Ausbildungskosten übernehmen. „Damit wird die Arbeit in dem Center weiter professionalisiert“, erklärte Müller. Schon zwei andere dort tätige Frauen hatten eine solche Ausbildung absolviert. „Die guten bis sehr guten Resultate der Schülerinnen und Schüler am Ende der achtjährigen Grundschulzeit sind ein guter Beweis für die qualifizierte Tätigkeit dort im Hilfszentrum für Waisenkinder.“



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Spenden aus Norwegen und Kenia für den Schlafsaal

29.07.2017 - Zur Zeit leben knapp 25 Kinder und Jugendliche im Upendo Rescue Center. Es sind Waisenkinder, deren nächste Familienangehörige sich finanziell oder emotional nicht um sie kümmern können. Diesen Kindern und Jugendlichen wurde mit Hilfe des Vereins „Projekt Upendo e.V.“ die Chance gegeben ganztägig unter der Obhut der ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer im Center zu leben. Wertvolle Unterstützung erfuhren sie nun durch eine kenianische Gruppe, die nicht nur Lebensmittelvorräte für mehrere Wochen sondern auch Matratzen und Decken spendierte.

Zudem spendierte beinahe gleichzeitig eine norwegische Besucherin neue Stock-Betten. "Dies ist eine deutliche Besserung der Hygiene und des Komforts. Nun teilen zwei Kinder ein Bett, davor war es wirklich beengt," sagt Manuela Müller, die die Verbindung des Vereins zu den Verantwortlichen vor Ort hält.

Wir freuen uns, wenn unser Engagement Nachahmer findet!



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Spenden aus Norwegen und Kenia für den Schlafsaal Manuela Müller freut sich mit den Kindern und Jugendlichen des URC im Slum von Mukuru über neue Betten.



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Schon über 43000 Euro investiert

12.02.2017 - „Das ist ein stolzes Ergebnis“ berichtete der Vorsitzende von Projekt Upendo e.V. Thomas Müller am Wochenende in Hanau. „Seit dem Beginn des Engagements der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Staatlichen Schulamtes für das Hilfsprojekt im Slum von Mukuru in Nairobi konnte dort mit über 43.000 € Hilfe zur Selbsthilfe geleistet werden.“

Neben dem Aufbau und Unterhalt der Schulgebäude hat der Verein eine Küche, einen Toilettentrakt, den Anschluss an das Strom- Wasser- und Abwassersystem der Stadt finanziert. Zudem wurde die durch einen Hochwasserschaden zerstörte Schülerbibliothek komplett erneuert.

Seit fünf Jahren fördert der Verein über ein Patenschaftsmodell die jahrgangsbesten Abgängerinnen und Abgänger, um ihnen mit dem Besuch einer Internatsschule die Hochschulreife zu ermöglichen. „Wir sind stolz darauf, dass dies bisher alle von uns geförderten Schülerinnen und Schüler erreicht haben. Zwei sogar mit überragenden Abschlusszeugnissen, die ihnen vermutlich die Möglichkeit eines staatlichen Studienstipendiums ermöglichen“, so der Vereinsvorsitzende. „In der nächsten Zeit werden wir zusammen mit unseren Ansprechpartnern vor Ort die Unterrichtsmöglichkeiten im Upendo-Rescue-Center weiter verbessern. Dazu gehört auch, dass wir alles tun, um die Trinkwasserversorgung in dem von Dürre bedrohten Land für die derzeit 260 Schülerinnen und Schüler sichern.“



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Hochschulreife ermöglicht Manuela Müller, die Kontaktperson des Vereins in Nairobi, traf sich mit den ersten Schülerinnen und Schülern, die jetzt die Hochschulreife erworben haben



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Prüfungsgebühren und Heimfahrten finanziert

12.02.2016 - Zum Jahresende fanden auch im Upendo Rescue Center wieder die staatlichen Abschlussprüfungen für die Schulabgänger statt. Da im Gegensatz zu Deutschland die Schülerinnen und Schüler für diese Abschlussprüfungen eine Gebühr zahlen müssen, ist den meisten im Slum wohnenden Jugendlichen der Weg zu den Prüfungen versperrt. Auch dieses Mal hat Projekt Upendo e.V. die Gebühren für alle Schulabgänger übernommen. Mittlerweile steht fest, dass alle Schülerinnen und Schüle die Prüfungen bestanden haben und dies teilweise mit sehr guten Ergebnissen. Der Vorsitzende von Projekt Upendo e.V., Thomas Müller, stellt dazu fest, dass damit das Upendo Rescue Center eine wichtige Grundlage für die weitere Entwicklung der Jugendlichen geschaffen hat. „Deren Chancen auf einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz sind damit erheblich gestiegen.“

Die wiederholt guten Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler und das hohe Engagement der (ehrenamtlich tätigen) zehn Lehrer im Rescue Center haben Projekt Upendo e.V. bewogen, auch in im Jahr 2015 wieder den Lehrkräften einen kleinen Geldbetrag zukommen zu lassen mit einem herzlichen Dank für die geleistete Arbeit. Wie der Leiter des Upendo Rescue Center Naum Ochido berichtet, haben die meisten Lehrkräfte den Betrag für eine Fahrt in ihre Heimat über Weihnachten und Neujahr genutzt.



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Vorklasse fertig gestellt

04.04.2015 - Nach dreimonatiger Bauzeit konnte jetzt der neuer Raum für die Vorklasse im Upendo-Rescue-Center fertiggestellt werden.

Anstelle der alten Wellblechhütte steht nun ein gemauerter Raum, der Platz für mehr als 35 Kinder im Vorschulalter bietet. So können jetzt hier täglich im Schichtbetrieb bis zu 70 Kinder betreut werden. Bei Bedarf kann der Raum durch einen Holzaufsteller geteilt werden. Im Inneren ist esviel kühler als draußen, so dass die Kinder sich sehr gerne in dem neuen Raum aufhalten. Das Gebäude ist so konzipiert, dass es bei Bedarf mit einem Obergeschoss versehen werden kann.

Die vorher geplanten Baukosten konnten nicht eingehalten werden. Waren ursprünglich 3000, dann auf Grund der Teuerung in Kenia 3600 Euro veranschlagt worden, endet die Abrechnung mit fast der doppelten Summe. Hierfür gibt es mehrere Gründe. Zum einen schlug sich der ungünstigere Umtauschkurs des Euro erheblich aus. Dann musste auf Grund des nassen Erdreichs ein anderer wasserundurchlässigere Beton gewählt werden, die Armierung im Boden und in den Streben musste erheblich verstärkt werden und der Metallpreis explodierte während der Planungs- und Bauphase sprichwörtlich.

An der Finanzierung hat sich mit einem Betrag in Höhe von 1500 Euro das Kinderprojekt „Children for a better world“ beteiligt. Wie der Vorsitzende von „Projekt Upendo e.V.“ Thomas Müller dazu sagte, sei ohne diese Hilfe das Projekt nicht finanzierbar gewesen. „Wir sind daher sehr froh, dass wir mit dieser unerwarteten Hilfe das Gebäude errichten konnten.“ Die Verantwortlichen von „Upendo Rescue Center“ planen, den Raum künftig für verschiedene Veranstaltungen in der Erwachsenenbildung an Wochenenden zu vermieten, um somit andere Kosten der Schule bestreiten zu können.

Die buchstäblich erste Feuerprobe hat der Neubau schon hinter sich. Rund um das Rescue Center gingen Mitte März 2015 dreihundert Wellblechhütten in Flammen auf. Die Schule blieb auf Grund der festen Mauern verschont und bot einigen Familien in den ersten Tagen nach dem verheerenden Brand Asyl.



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Die Baumaßnahmen für den Raum der Vorschulkinder haben begonnen und gehen zügig voran.
Fotos: Manuela Müller



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„Children for a better world“ unterstützt Vorklassenprojekt +++ Kinderbeirat stimmt für Slumprojekt

01.12.2014 - Der Kinderbeirat der Stiftung „Children für a better world“ hat beschlossen, das Vorklassenprojekt im Mukuru Slum von Nairobi mit 1500 Euro zu unterstützen. Der Kinderbeirat kann zweimal im Jahr 5000 Euro an kinderfördernde Projekte vergeben. In der Oktobersitzung hat der Beirat beschlossen fast ein Drittel der Summe an den Patenschaftsverein „Projekt Upendo e.V.“ zweckgebunden zu vergeben. Mittlerweile wurde ein Fördervertrag unterzeichnet, der die Vergabe auch rechtlich absichert.

Wie der Vorsitzende von Projekt Upendo, Thomas Müller, ausführte, ist der Verin über diese Entscheidung des Kinderbeirates sehr dankbar. „Wir haben sehr sorgfältig geplant und bereits mit den Baumaßnahmen begonnen. Die ersten Baumaterialien sind eingetroffen. Wir hoffen, dass der Vorschulraum unmittelbar nach den Weihnachtsferien in Kenias zur Verfügung steht. Das wird Ende Januar sein.“

Durch diese Zuwendung werden beim Projekt Upendo Mittel frei, um weitere durch die Flutwelle zerstörtes Unterrichtsmateriale zu ersetzen.


 

Children für a better world



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Münzenberger Kinder helfen in Nairobi

30.11.2014 - „Das ist ein ganz tolles Engagement“ lobte der Vorsitzende von Projekt Upendo e.V. Thomas Müller die Münzenberger Einrichtung „Kinder machen…“ (www.kinder-machen.de). Lea Shaba Mitglied dieser Initiative war durch Recherche-Arbeiten darauf aufmerksam geworden, dass im Upendo-Rescue-Center im Slum von Nairobi -wie berichtet- durch eine Flutwelle der größte Teil des Unterrichtsmaterials zerstört worden war. Ganz spontan berichtete sie davon in der Initiative, die daraufhin sofort beschloss, der Slum-Schule mit 250 Euro zu helfen. Das Geld ist bereits in Nairobi angekommen und von der Schule sehr dankbar gleich in neue Bücher umgesetzt worden. Manuela Müller, die das Projekt ehrenamtlich in Nairobi betreut, freute sich über die Unterstützung sehr: „Dieses Engagement ist ganz toll!“.



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Flutwelle richtet Chaos an +++ Große Teile der Schülerbibliothek vernichtet

29.10.2014 - In der Nacht vom 17. auf den 18. Oktober führten heftige Regenfälle in Nairobi zu zum Teil massiven Überschwemmungen. Der Fluss, der durch den Slum „Mukuru“ führt schwoll um ca. 5 Meter an. Die Mauer, die das „Upendo Rescue Center“ umgibt, wurde unterspült. Um ca. 2.30 Uhr nachts ist die Mauer dann auf ca. 5m eingebrochen.
massiven Schaden an:
- Ca. 30% Bücher und Akten sind verschmutzt, nass oder unbrauchbar.
- Die Klassenräume und zwei Schlafräume wurden verschmutzt, zum Teil mit Fäkalien, die das Wasser anspülte.
- Die Fußböden weichten auf und trocknen nur ganz langsam ab.
- Alle im Schulgarten gehaltenen Hühner ertranken, der Schulgarten selbst wurde quasi weggeputzt
- Niemand wurde verletzt, obwohl die Kinder, die im Erdgeschoss schlafen, durch das Fenster gerettet werden mussten.
Im Slum selbst sind mindestens 3 Menschen ertrunken. Am Tag nach der Flut kam dann „natürlich“ das Feuer (durch herabhängende Stromleitungen), und hat viele Häuser zerstört. (In der Presse wurde darüber nicht berichtet.)

Die Klassenräume und Büros wurden in der letzten Woche schon gesäubert. Die Mauer wurde wieder notdürftig repariert. Die noch brauchbaren Bücher sind zum Trocknen auf die Dächer gelegt worden. Inwieweit diese wirklich gerettet werden können, wird sich zeigen, denn er Fluss (auch als „Kloake“ bezeichnet) ist wohl nicht sauber genug, die Materialien weiter zu verwenden.

„Projekt Upendo e.V.“ hat für erste Maßnahmen 520 Euro zur Verfügung gestellt, damit die dort für die Prüfungsgebühren für den Schulabschluss nicht angetastet werden müssen.



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Flutwelle richtet Chaos an 



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E-Learning im Upendo-Rescue-Center angekommen

29.10.2014 - Die NGO "Learning Lab" hat das Upendo Rescue Center als Pilotschule E-Learning-Modelle ausgewählt.

Besonders die gute Sicherheit an der Schule war ausschlaggebend für die Auswahl. Die Schule verfügt jetzt über ein Set von 30 DVDs und 2 Fernsehgeräte. Die Lehrer wurden geschult, wie sie die 4-minütigen Videoclips in den Unterricht einbauen können.... Die Themen sind sehr unterschiedlich und umfassen Aspekte zur Tierwelt, zum Blutkreislauf, über „Straße überqueren“ bis hin zur Berufsorientierung, Mathe, und Englisch.

Die Kinder lieben diese Art von Unterricht und haben 2-4 "TV lessons" pro Woche. Nebenbei: der DVD-Player ist in der Flut „abgesoffen“, wurde aber von der NGO klaglos ersetzt.



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DVD-Player und Fernsehgerät 



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Erlös der Kuchentheke hilft Vorklassenbau zu errichten

16.09.2014 - Die Leitende Direktorin des Staatlichen Schulamtes Sylvia Ruppel überreichte heute über 400 € an den Verein „Projekt Upendo e.V.“

Der Betrag ist das Ergebnis einer erneuten Kuchentheke, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes zu Gunsten des Upendo Rescue Centers im Slum von Mukuru in Nairobi durchgeführt haben. Wie der Vereinsvorsitzende Thomas Müller bei der Übergabe ausführte, helfe dieser stolze Betrag, den geplanten Neubau eines Klassenraumes für die Vorklasse in dem Zentrum umzusetzen. „Wir kalkulieren derzeit mit 3600 €“, führte Müller aus. „Mit dem neuen Raum kann dann etwa 60 Kindern im Alter von 3 bis 6 Jahren eine sichere vorschulische Erziehung gewährt werden.“ Der bisher in einer Wellblechhütte untergebrachte Raum der Vorklasse soll abgerissen und durch ein gemauertes Gebäude ersetzt und in der Größe verdoppelt werden.

„Wir werden in diesem Jahr noch zwei weitere Aktionen im Amt durchführen, um dem Kindern dort eine Chance zu bieten“, waren sich Ruppel und Müller einig.

Am Rande bemerkte Müller, dass sich derzeit zwei Absolventen des Upendo Rescue Centers im Endspurt auf die Abiturprüfungen vorbereiten. „Und beide mit sehr guten Leistungen“ war der Vereinsvorsitzende stolz darauf, dass zwei Mitarbeiter des Amtes die beiden Schüler über vier finanziell durch eine Patenschaft unterstützt haben.



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Kuchentheke Zwei Mitarbeiterinnen des Schulamtes bereiten die Kuchentheke vor



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Vorklasse muss saniert und erweitert werden - Upendo Rescue Center bittet um dringende Hilfe

16.05.2014 - Wie schon länger abzusehen platzt das Upendo Rescue Center im Bereich der Vorklasse aus allen Nähten. Der für die Vorklasse eingerichtete Raum ist für 30 Kinder gedacht, mittlerweile tummeln sich dort teilweise 50 bis 60 Kinder und die Schlange der um Aufnahme bittenden nimmt noch immer zu.

So hat nun die Leitung des Upendo Rescue Centers um Hilfe gebeten. Man möchte den aus Holzstangen und Wellblechen errichteten Klassenraum sanieren, indem man einen richtigen Zementfußboden einzieht, die Wellblechwände entfernt und einen großen an die Umgebungsmauer direkt angepassten Raum für die Kinder schafft.

Hierzu werden aktuell rund 3000 Euro veranschlagt. Projekt Upendo e.V. wird sich dieser Aufgabe annehmen. Aus der Arbeit der Dipl. Psychologin Christl Müller in der Vorklasse des Centers weiß der Verein, wie dringend notwendig die Einrichtung der Vorklasse ist, um den teilweise traumatisierten Kindern nicht nur den Weg in die Schule zu bahnen, sondern ihnen auch ein Stück Heimat und Lebensfreude zu geben.

Spenden zur Unterstützung dieser Maßnahme werden herzlich gerne angenommen. Projekt Upendo e.V. versichert, dass die Spenden ohne den Anfall von Verwsaltungskosten in Nairobi zum Einsatz kommen.



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In neuem Glanz erstrahlen seit kurzem im „Upendo Rescue Center“ im Slum Mukuru in Nairobi die Toilettenanlagen

15.04.2014 - Dank verschiedener Sponsoren konnten die bisher von „Projekt Upendo e.V.“ gebauten Toiletten erweitert, saniert und funktional deutlich verbessert werden. So verfügen jetzt alle Toiletten über eine Wasserspülung und – vor dem Haus- können die Benutzer nun nach „dem Geschäft“ ihre Hände waschen. Ein weiterer Fortschritt hin zu mehr Hygiene. Besonders dankbar hierfür sind die nunmehr 40 Schülerinnen und Schüler, die nun auch über Nacht in der Schule untergebracht sind.



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Händewaschen vor der Toilettenanlage 



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Dringend Paten gesucht

19.11.2013 - Im November 2013 haben 33 Schüler der Klasse 8 die staatliche Abschlussprüfung abgelegt. Gespannt warten wir nun auf Ergebnisse, die vermutlich Ende Dezember veröffentlicht werden. Von den 33 leben fast 15 momentan in der Schule, da sie kein Zuhause oder eine Familie haben.

Für die Absolventen unter 18 Jahren stehen nur zwei Möglichkeiten offen: Der Besuch der weiterführenden Schule, berufliche Fertigkeiten wie ein Handwerk oder Computerkenntnisse zu erwerben. Beide sind mit Kosten für Schulgebühren verbunden.
Schüler über 18 können sich auf dem Arbeitsmarkt bewerben oder sich selbständig betätigen, zum Beispiel als Verkäufer(in), Wachmann oder Hausmädchen.

Wir hoffen, zumindest den begabten Schülern die weitere Ausbildung zu ermöglichen.
2011 und 2012 konnten Paten in Hessen gewonnen werden, die für die Kosten des jeweils besten Mädchens und Jungen aufkamen. Aktuell besuchen acht unserer Schüler die weiterführende Schule und drei absolvieren eine dreijährige Ausbildung als Schneider in einer katholischen Einrichtung.



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Die Jüngsten im Upendo Rescue Center sind 3 Jahre 



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